Bericht zur Irland-Reise, Zertifikatsübergabe Polierkurs und Talkrunde luden zum Besuch ein.
Vorstellung der Erasmus+ Mobilitätsreise nach Irland
Im ersten Programmteil stellten zwei Teilnehmende die Erasmus+ Mobilitätsreise nach Irland vor. 14 Auszubildende hatten Ende September zwei Wochen in Irland verbracht, um sich in den Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Baukultur in Irland weiterzubilden.
Die Reise führte zunächst in das Ecovillage in Cloughjordan, anschließend zur Technological University in Thurles und zu einer Passivhausbaustelle in Galway.
In der zweiten Woche lag der Schwerpunkt auf dem Austausch mit Holzbau-Auszubildenden an der TU Dublin. Bei den dortigen Timber Talks stellten die deutschen Teilnehmenden den hiesigen Holzbau sowie die Besonderheiten der deutschen Bauweise vor.
Höhepunkte waren zudem der Besuch des Daches der St Patrick`s Kathedrale, eine Führung über eine große Hochbaubaustelle der Firma Sisk & Son, sowie die Besichtigung der Fertighausproduktion bei IJM und der Produktionsanlagen der Firma Combilift, in denen Gabelstapler und Hebezeuge hergestellt werden.
Am Ende des Programmteils erhielten alle Teilnehmenden feierlich den Europass Mobilität überreicht.
Zertifikatsverleihung des Polierkurses
Im zweiten Teil des Abends wurden die Absolventen des Polierkurses für Studierende geehrt. Der Kurs fand im Herbst statt und baute die Kompetenzen der Teilnehmenden in den Bereichen Schiften, Treppenbau und Holzhausbau weiter aus – als wichtige Grundlage für den späteren Meisterkurs. Außerdem wurde im Rahmen des Kurses der Teil 4 der Meisterprüfung abgelegt.
Insgesamt 26 Personen nahmen daran teil.
Kursbester war Maurus Maas, der als Anerkennung einen Bildungsgutschein und ein Geschenk überreicht bekam.
Talkrunde ehemaliger Teilnehmender
Der offizielle Teil des Abends wurde abgerundet durch eine Talkrunde ehemaliger Teilnehmer, die ihren Weg im Biberacher Modell bereits 2015 begonnen hatten. Sie berichteten, wie sie zum Programm gekommen waren und welchen beruflichen Weg sie nach Abschluss eingeschlagen haben. Die persönlichen Einblicke verdeutlichten eindrucksvoll die Vielfalt an Chancen, die das Biberacher Modell eröffnet.
Gemütlicher Ausklang
Zum Abschluss lud ein gemütlicher Ausklang mit Glühwein und Lebkuchen zum intensiven Netzwerken und Wiedersehen ein. Zahlreiche Gespräche zwischen den verschiedenen Generationen des Biberacher Modells machten einmal mehr deutlich, wie wichtig der Holzbau-Stammtisch für den Zusammenhalt und die Weiterentwicklung der Holzbau-Community in Biberach ist.